Presse

Blau-Gold Gießen meistert Aufstieg 11.03.2011 - GIESSENER ANZEIGER

Fünfter Oberliga-Sieg in Serie macht Lahnstädter Lateinformation zum Regionalligist - Letztes Turnier von Spannung geprägt

VIERNHEIM/GIESSEN (red). Unerwartet spannend wurde das letzte Oberliga-Turnier der Saison noch einmal für die Lateinformation der TSG Blau-Gold Gießen in Viernheim. Mit vier Siegen aus vier Turnieren war den Gießenern der Aufstieg kaum noch zu nehmen, nur ein sechster Platz hätte dies noch verhindern können. Spannung entstand jedoch bezüglich des Rennens um den ersten Platz, wobei sich die Blau-Gold-Formation einen heißen Kampf mit dem TC an der Lahn Limburg lieferte. Am Ende reichte es für die TSG knapp zu einem weiteren ersten Platz, die Gießener steigen als Meister in die Regionalliga auf.

Schon in der Vergangenheit hatten die Limburger ihren Anspruch auf Platz eins immer wieder deutlich gemacht. In drei von vier Turnieren war es ihnen gelungen, den Gießenern eine Eins aus der aus fünf Noten bestehenden Wertung zu stehlen - und das, obwohl sie mit sechs statt der üblichen acht Paare unterbesetzt waren und eine Herabsetzung durch das Wertungsgericht wegen eines vermeintlich niedrigeren Schwierigkeitsgrads zu befürchten hatten. Das Team, das in der Vergangenheit schon Erfahrung in der 2. Bundesliga gesammelt hatte, überzeugte stets durch klare Linien und saubere Technik, denen die übrigen neun Mannschaften trotz Vollzähligkeit nichts entgegenzusetzen hatten. Gegen die Gießener jedoch, die ebenfalls mit guter Technik, klaren Bildwechseln, hoher Synchronität und Schwierigkeiten wie den Pirouetten oder dem gewanderten Roundabout mit Boden-Wischer überzeugten, waren sie stets chancenlos. Das sorgte während der Saison für eine rege Diskussion zwischen den Beobachtern und den Fans beider Mannschaften, die sich regelmäßig in Mutmaßungen ergingen, welches der beiden Teams sich wohl durchsetzte, wenn beide unter gleichen Voraussetzungen antreten würden. Die Limburger nutzten die dreiwöchige Turnierpause, um im Eilverfahren zwei neue Paare anzulernen und ihr Programm umzustellen. Das Ergebnis war ein Duell auf Augenhöhe, das das letzte Turnier, vor dem bereits alles entschieden zu sein schien, noch einmal spannend machte.

Beiden Teams gelang mit einer sauberen Leistung in der Vorrunde der erwartete Einzug in die Runde der besten sieben. Das Los bestimmte über die Startreihenfolge im Großen Finale und erleichterte den fünf Wertungsrichtern ihre Aufgabe, indem es die beiden Konkurrenten im Direktvergleich aufeinandertreffen ließ. Die Gießener starteten an zweiter, die Limburger an dritter Stelle. Es war also an der TSG, die Messlatte besonders hoch zu legen, um an Ende zum fünften Mal als Sieger vom Platz zu gehen. War die Darbietung in der Vorrunde zwar sauber, aber verhalten, so gelang der Mannschaft im Finale eine hundertprozentige Steigerung. Dem verweigerten sich auch die Wertungsrichter nicht, die die TSG Blau-Gold Gießen am Ende mit der Wertung 2-1-1-2-1 zum fünften Mal, wenn auch knapp, auf den ersten Platz hoben. Zweiter wurde Limburg (1-2-2-1-3), Dritter Gastgeber Viernheim (4-4-3-3-2).

Mit fünf Siegen auf fünf Turnieren gewinnt die Gießener Lateinformation um die Trainer Michael Nied, Alice Trabert-Shobeiri und Dimitra Frings damit souverän die Oberliga Süd und steigt als einzige Mannschaft dieser Liga in die Regionalliga auf, die sich aus dem gesamten süddeutschen Raum zusammensetzt. Sie gehört damit zu den fünf besten Mannschaften Hessens und ist der einzige Aufsteiger, der alle fünf Oberligaturniere gewann. Die beiden Aufsteiger aus Bayern (B-Team des Rot-Gold Casino Nürnberg) und Baden-Württemberg (B-Team des 1. TC Ludwigsburg) behaupteten sich gegen ihre Konkurrenten nur in einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen.

In Gießen freut man sich auf die kommenden Herausforderungen. Das Ziel der nächsten Saison lautet Klassenerhalt. Dem will man sich nach einer fünfwöchigen Pause, in der die Sportler regenerieren und zur Ruhe kommen sollen, mit aller Intensivität und allem Ehrgeiz widmen. Im Trainerstab wird während dieser Zeit an einem neuen Konzept gearbeitet. Das Trainingspensum wird erhöht und das Trainertrio möglicherweise um weitere namhafte Tanzsportler erweitert. Denn eins ins sicher: Mit dem Klassenerhalt in der Regionalliga will man sich dauerhaft nicht zufriedengeben. Trainer Michael Nied hat bereits die 2. Bundesliga fest im Blick. Doch in all die Freude über den Erfolg mischt sich auch Sorge. Mehr Training bedeutet auch höhere Trainerkosten. Noch ist die Finanzierung der kommenden Saison nicht gesichert. Nach dem zweiten Aufstieg in nur drei Jahren unter die besten fünf Mannschaften Hessens sucht die Lateinformation daher einen Sponsor, der die ehrgeizigen Pläne des fast ausschließlich aus Studenten bestehenden Teams unterstützen will.

Bevor für die über zwanzig Aktiven der TSG Blau-Gold Gießen die Saison jedoch endgültig zu Ende geht, stehen noch zwei große Auftritte ins Haus. Bereits morgen haben alle Besucher des Basketballspiels der LTi Giessen 46ers die Gelegenheit, die Leistung der Blau-Gold-Formation in der Halbzeitpause zu bestaunen. Die zweite Chance bietet sich am darauffolgenden Samstag, 19. März in der Staufenhalle in Kelkheim-Fischbach (Taunus), wenn die Lateinformation am „Bärenherzpokal“ teilnimmt, ein Benefiz-Turnier zugunsten des Wiesbadener Kinderhospiz Bärenherz, das sich der Betreuung unheilbar kranker Kinder widmet. Alle Einnahmen kommen der Stiftung zugute.

 

Vierter Sieg bringt komfortablen Vorsprung 17.02.2011 - GIESSENER ANZEIGER

Lateinformation „Cuba“ hat nach Erfolg in Fischbach Aufstieg vor Augen - Vier Einser-Wertungen für TSG Blau-Gold

GIESSEN (red). Auch beim vierten Formationsturnier der Oberliga Süd in den lateinamerikanischen Tänzen hat das Team der TSG Blau-Gold Gießen einen ungefährdeten Sieg errungen. Mit vier von fünf Einser-Wertungen hielt die mittelhessische Lateinformation ihre Hauptkonkurrenten Tanzclub an der Lahn Limburg und Maintaler TSC Blau-Weiß klar auf Distanz und hat jetzt schon einen komfortablen Vorsprung von vier gegenüber acht Platzierungspunkten. Sollte beim letzten Ligaturnier mindestens ein fünfter Platz erreicht werden, ist der Aufstieg in die Regionalliga sicher.

Damit hatte zu Beginn der Ligasaison niemand gerechnet. Ein Trainerwechsel zu dem ehemaligen TSG-Sonderklassetänzer Michael Nied aus Limburg, eine neue, originelle Musik auf das Thema „Cuba“, diverse Neuzugänge bei den Tänzerinnen und Tänzern und eine schwierige Choreographie galt es zu bewältigen. Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Durch das Trainerteam Michael Nied und Dimitra Frings (Choreographie) und Alice Trabert-Shobeiri (Grundlagentraining) dominierte das Gießener Team die Liga der elf Formationen deutlich.

Klare Favoriten war zum Ligabeginn das Limburger Team, das schon Erfahrung in der 2. Bundesliga gesammelt hatte und mit erfahrenen Tanzpaaren und der anspruchsvollen Choreographie „La Dolce Vita“ den Wiederaufstieg plante. Nur mit sechs an Stelle von acht Tanzpaaren angetreten und sehr auf Sicherheit und Korrektheit in den Linienführungen bedacht, hatten sie allerdings nie eine Chance gegen die Gießener. Auch die Formation aus Maintal hatte durch tänzerische Defizite keine Angriffsmöglichkeit und musste ihren dritten Platz gegenüber Viernheim verteidigen.

Nach dem überlegenen Sieg in der Vorwoche in Altenburg trat das TSG-Team mit dem nötigen Selbstbewusstsein beim vorletzten Turnier in Fischbach an, obwohl krankheitsbedingte Ausfälle kurzfristige Umstellungen erforderten. In der Vorrunde in der gut gefüllten Sporthalle in Fischbach präsentierte sich die Gießener ungewohnt nervös und leistete sich zahlreiche kleinere Patzer, die aber den Einzug in das große Finale von sechs Mannschaften nie gefährdeten. In der Endrunde ging das „Cuba-Team“ dann richtig zur Sache, trumpfte mit seinen tänzerischen Stärken und überraschenden, schnellen Bilderwechseln auf und gewann klar vor Limburg, Maintal, Viernheim und Altenburg.

Eine kleine Hürde gilt es vor der Aufstiegsfeier noch zu überwinden. Am 5. März steht in Viernheim das letzte Ligaturnier an und nur die höchst unwahrscheinliche Situation, dass Limburg gewinnt und die Gießener das Finale verpassen, könnte den Aufstieg noch verhindern. Da nur der Gewinner der Liga aufsteigt wird fest damit gerechnet, das die TSG Blau-Gold in der nächsten Saison mit einer Regionalliga-Formation vertreten ist.

 

Klare Linien, saubere Bildwechsel 03.02.2011 - GIESSENER ANZEIGER

Lateinfomation der TSG Blau-Gold Gießen dominiert nach Auftakterfolg in Friedberg auch Turnier in Rüsselsheim

RÜSSELSHEIM/GIESSEN (red). Rüsselsheim war Schauplatz des zweiten Turniers Turnier der Oberliga Süd. Am Start war auch wieder die Lateinformation der TSG Blau-Gold Gießen, die an ihren grandiosen Erfolg beim Auftaktturnier in Friedberg zwei Wochen zuvor anknüpfen wollte. Insgesamt elf Mannschaften aus Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz waren angetreten, um sich von den fünf Wertungsrichtern in einer gemeinsamen Vorrunde messen zu lassen.

Die Aufgabe der Juroren bestand darin, die besten sieben Mannschaften auszuwählen, die im Anschluss das große Finale und den Kampf um das Siegertreppchen bestreiten sollten. Die Entscheidung fiel dem Wertungsgericht offensichtlich leichter als noch zwei Wochen zuvor. Denn in Friedberg hatte sich die Jury nach der Vorrunde nicht einigen können und die besten acht Mannschaften vor dem Finale in einer kraftraubenden Zwischenrunde gegeneinander antreten lassen. Diesmal kamen die Teams jedoch um eine dritte Runde herum. Nach der Vorrunde erreichten sieben Teams das Finale, darunter auch die TSG Blau-Gold Gießen. Zweibrücken, Niederelbert und beide Teams des TSC Niddatal schafften diesen Sprung nicht und mussten in einem kleinen Finale um die hinteren Plätze gegeneinander antreten, das das A-Team aus Niddatal schließlich knapp für sich entschied.Als sechste von sieben Mannschaften im Finale betraten die Gießener die Fläche und machten in den folgenden sechs Minuten ihren Anspruch auf den Sieg deutlich.

Regionalliga in Reichweite

Kraftvoll und angriffslustig präsentierte sich das Team um die Trainer Michael Nied, Alice Trabert-Shobeiri und Dimitra Frings und zeigte den besten Durchgang des Tages mit klaren Linien und sauberen Bildwechseln. Das honorierten auch die Wertungsrichter, als sie die Gießener mit der Wertung 1-1-1-2-2 auf den ersten Platz hoben. Zweiter wurde erneut Limburg (2-2-2-4-1), Dritter Viernheim (4-3-3-1-5).

Schon Übermorgen muss das Gießener Team erneut an den Start. Diesmal „auswärts“ im thüringischen Altenburg. Sollte es der Mannschaft dort erneut gelingen, sich den ersten Platz zu erkämpfen, ist der erhoffte Aufstieg in die Regionalliga zum Greifen nah. Umso mehr freut sich die Formation über jeden Zuschauer, der die weite Fahrt nach Thüringen auf sich nimmt, um sie dort zu unterstützen. Adresse und Beginn der Veranstaltung sind auf der Homepage www.lateinformation-giessen.de zu finden.

 

Erste Hürde mit Bravour genommen 22.01.2011 - GIESSENER ANZEIGER

Lateinformation der TSG Blau-Gold Gießen startet siegreich in die neue Oberliga-Saison - Vier Turniere stehen noch aus

GIESSEN (V). Beim ersten Formationsturnier der Oberliga Süd in Friedberg starteten insgesamt elf Mannschaften aus Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz, um den Zuschauern in der fast ausverkauften Seebachhalle zu zeigen, was sie fast ein Jahr lang trainiert hatten. Darunter auch die Lateinformation der TSG Blau-Gold Gießen, die mit einem Sieg in die neue Saison gestartet ist.

Die TSG präsentierte erstmals ihre neue Choreographie „Cuba“. Nachdem mit dem alten Programm „Black is Beautiful“ 2009 der Aufstieg aus der Landesliga und 2010 mit einem dritten Platz der Klassenerhalt in der Oberliga geglückt war, hatte man sich in diesem Jahr ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Mit einer anspruchsvolleren Choreographie wollte man sich an die Spitze der Oberliga setzen und ein weiteres Mal aufsteigen; dieses Mal in die Regionalliga. Die erste Hürde auf diesem Weg ist genommen.

Nach der Vorrunde, in der die fünf Wertungsrichter die Darbietungen aller elf Mannschaften einmal gesichtet hatten, konnte sich das Wertungsgericht allerdings nicht auf sieben Finalteilnehmer einigen. Statt das Turnier mit einem kleinen Finale um die hinteren vier und einem großen Finale um die vorderen sieben Plätze enden zu lassen, mussten acht Mannschaften nach der Vorrunde in einer Zwischenrunde ein weiteres Mal gegeneinander antreten. Für alle Beteiligten ein kraftraubendes Unterfangen, denn wer im Finale um die vorderen Plätze mittanzen wollte, kam in den zweifelhaften Genuss, sein sechsminütiges Programm ein drittes Mal vorstellen zu müssen.

Die Mannschaften aus Niederelbert, Zweibrücken und das zweite Team des gastgebenden Vereins, das B-Team des TSC Niddatal, qualifizierten sich nicht für diese Zwischenrunde. Die Lateinformation der TSG Blau-Gold Gießen unter ihren Trainern Michael Nied, Alice Trabert-Shobeiri und Dimitra Frings hatte schon in der Vorrunde mit einer souveränen Leistung ihren Anspruch auf das Siegertreppchen bekundet. In der Zwischenrunde gelang es der Mannschaft sogar, ihre Leistung noch einmal zu steigern, was der frenetische Applaus der Zuschauer bezeugte. Das Turnier wurde mehr und mehr zum Heimturnier.

Schließlich gelang es fünf Mannschaften, sich für das Finale zu qualifizieren. Für das B-Team von Schwarz-Gold Altenburg (Thüringen) war in der Zwischenrunde ebenso Schluss wie für die TSA Hofheim (geteilter sechster Platz) und das A-Team des Gastgebers TSC Niddatal (achter Platz). Die TSG, mittlerweile letzte verbliebene „Heimmannschaft“, hatte nun die Unterstützung der gesamten Halle hinter sich und tanzte einen dritten Durchgang mit ihrer Choreographie „Cuba“. Der Mannschaft gelang es ein weiteres Mal, sich zu steigern. Das honorierten auch die Wertungsrichter, als sie die Blau-Gold-Formation am Ende fast einstimmig (2-1-1-1-1) auf den ersten Platz hoben. Zweiter wurde Limburg (1-2-4-2-2), Dritter Maintal (3-3-5-3-3), Vierter Viernheim (4-4-2-4-5) und Fünfter das A-Team aus Altenburg (5-5-3-5-4). Besser hätte der Saisonauftakt kaum verlaufen können. Dennoch ist damit noch lange nichts entschieden.

Auf vier weiteren Turnieren in Rüsselsheim (29. Januar), Altenburg (5. Februar), Hofheim (13. Februar) und Viernheim (5. März) muss die Lateinformation der TSG Blau-Gold Gießen diesen Platz behaupten. Denn nur der Gewinner der Oberliga steigt in die Regionalliga auf.